Erzgebirge.

Archäologie und Erholung.

Das Erzgebirge ist das Weihnachtsland - hier durfte es sogar zu DDR-Zeiten so sein, führten der berühmte Adventsmarkt in Annaberg-Buchholz oder die Produktion von Weihnachtsschmuck, Nussknackern oder Holzspielzeug eine jahrhundertealte Tradition fort.  Hierhin verschlug es in den 1980ern hochrangige Westjournalisten auf der Suche nach alten Bräuchen, ehrlichen Menschen oder gar stillen Protesten ?

Heute ist das Gebirge etwas im Schatten, etwas im Republik-Eckle, wird eher gekreuzt (Prager Autobahn) als berührt; natürlich gab es hier ebenso nach der Wende Arbeitsplatz- und Bevölkerungsschwund - es bleibt aber eine traumhafte Ferienregion.  Man findet in Dörfern noch echte Bäcker mit verschollen geglaubtem Sortiment, man trifft auf Landwirtschaft nicht zu großen Stils, natürlich auf Wanderwege und reichlich Wald.  Auf Bahnen trifft man immer weniger, aber punktuell sogar noch auf Schmalspurromantik.   Der Skribent ist mindestens einmal im Jahr vor Ort und jedesmal erfreuen neue Funde.  Was amtliche topografische Karten nicht zeigen möchten, das grottige google-maps umso weniger, wird urplötzlich in der freien, stetig wachsenden opensource (neben openstreetmap gibt es auch opentopomap, Prädikat wertvoll !) das eine oder andere Relikt aufgeführt - eine charmante Aufforderung zur Reise, nicht wahr ?

Starten wir also eine Reise quer durch die Region, beginnend im Westen, wo wir das Vogtland im Raum Lottengrün verließen.

 

Zur weiteren Veranschaulichung eine Tabelle der interessanten Bahntorsi.
Grundlage das Reichsbahnkursbuch von 1939. 
(deutsches-kursbuch.de)

 

Feld- und Waldwege durch große Wälder (mit tw. abgetragenen Brücken) prägen den Verlauf der Bahntrasse von Lottengrün bis Falkenstein wo das Erzgebirge richtig beginnt. 

Trasse ein Holzabfuhrwaldweg (km 31,2) Im Plauener Stadtwald, knapp über 500m ü NN Brücke über Triebel Königsrelikt (je 2010)
Stein 29,2 in der Trieb Bahnhof Bergen abseits an Landstraßen-BÜ Höhenmarke 520,022 im Zustand 2010
Niedrige Brücke über Neustädter Straße 2009

Wenige Kilometer weiter südöstlich im Muldetal treffen wir auf einen großen zuwachsenden Bahnhofsbereich mit Wasserturm, den alten Güterbahnhof Tannenbergsthal.  Die zugehörigen Fabriken liegen etwas abseitig in einem idyllischen Nebental und wurden an diesem kleinen Ort Jägersgrün an die alte Hauptbahn im Tal der Zwickauer Mulde angeschlossen (je 2001):

Jene stellte für genau ein Jahrhundert eine lange Erzgebirgslängsverbindung zwischen Chemnitz über Aue (dichtbesiedeltes Muldental) und Muldenberg nach Adorf (Elstertalbahn nach Tschechien) her;  die Errichtung der Trinkwassertalsperre Eibenstock unterbrach die alte DR-KBS 440 in 1975 und beendete auch die Existenz der Steilstrecke nach Eibenstock.  Beide verbliebenen Äste erlebten noch die Anfangsjahre der DB AG, erhalten nun aber standortgerechte Bewaldung:

Muldenberg - Schönheide Ost:   Pv bis 1982;  Stilllegung 1998;  seit 2007 Museumsbahnbemühungen
Aue - Blauenthal:   Pv bis 1990 und 1991-1995;  Stilllegung 1998;  heute Muldentalbahnradweg

Schönheide Ost:  westlich... ...und östlich der Talsperre (Blauenthal) 2003 Hier heute Radweg, Zustand 2009
Muldebrücke im Agl-Bereich Wolfsgrün (2015)  

 

Zwei Tunnel dieser Eisenbahnlinie liegen in ganz unterschiedlichen Zuständen vor:  der kurze bei Schönheiderhammer liegt in der Talsperre und schaut bei Niedrigstand der Vorsperre etwas aus den Fluten (Karte und Svens Foto hier) während der große (zweigleisiges Profil) bei Bockau (eingerahmt von zwei Flußbrücken) nunmehr einen Radweg trägt (leider ist der Waggonkasten am privaten Bahnwärterhäuschen am Westportal Geschichte):

Bei Normalwasserstand nur oberste Tunnelkrone sichtbar Tunnel bei Bockau, Westportal; davor massive Muldebrücke (je 2003)
Die Trasse mit dem Waggon 2001;  der Tunnel auch ... ...von Osten; heute sieht es... ...so aus (2015)

Zurück an der Stichstrecke nach Eibenstock oberer Bahnhof:  die Trasse verliert sich in der Talsperre, zeigt sich ansatzweise im Wald als Spur; der Bahnhof könnte das Haus mit der Uhr im Giebel gewesen sein: 

Talsperre Spur im Wald Eibenstock, oberer Bhf ?  je 2009

Nicht unterschlagen seien hier die Reste der zuvor gesichteten Schmalspurbahn Wilkau-Hasslau - Carlsfeld, die bei Schönheide Süd die Mulde samt Normalspurbahn kreuzte;  Museumsbahnaktivitäten bei den im Wald einsam gelegenen Bahnhäusern korrespondieren mit den Widerlagern und Pfeilern der Schmalspurbahn: 

Schönheide Süd: heute hier Museumsbahn in Aufbau Reste des alten Schmalspurbahnviaduktes (je 2001)

Schmalspurbahn von Wilkau:
schwer zu finden an der als Waldspazierweg fungierenden Trasse südlich Crinitzberg die mächtigen Mauerkanten einer alten Waldverladegleisanlage, umso leichter das Museumle in Schönheide


Linienverlegung Schwarzenberg
Noch heute kann man auf der 1883 eröffneten Nebenbahn von Schwarzenberg nach Johanngeorgenstadt reisen, an Wochenenden sogar durchgehend von Zwickau nach Karlsbad (CZ).  Dennoch ist an dieser Strecke auch ein Reliktnest auszumachen, denn auf zwei Abschnitten führte ein Neubau 1950 im Rahmen einer Hauptbahnaufstufung (Uranbergbau-Abfuhr) zu Alttrassen, die mehrere Brücken und den alten Schlossbergtunnel umfassen.  Die Rückstufung und der Rückbau des 2. Gleises (auf ca. 14km Länge) erfolgten in den 1960/70ern.

In Schwarzenberg ein Viadukt (gewürdigt mit Tafel);... ...später eine Brücke über die Schwarzwasser (je 2008)
Tunnel "Kunstdepot", Nord Am Südportal... ...auch 2001privat

Nach Aue und Schwarzenberg ein Abstecher gen Norden; in Zwönitz stoßen wir auf geringe Reste der einstigen Strecke von Chemnitz Süd, einer Nebenbahn, die über Stollberg von Nordwesten in den einstigen Inselbahnhof kam. Eröffnet 1889, wegen geringerer Bedeutung 1947 (Reparation) eingestellt und abgebaut.

Widerlager der Überquerung der Strecke Chemnitz - Aue Reste eines (Auszieh-)gleises ? Prellbock kurz vor der Brückenruine (je 2009)

Südlich Zwönitz existiert noch ein selten bedientes Agl zu einem großen Umspannwerk; hier beginnt die 1900 als Erweiterung obiger Bahnstrecke eröffnete "Panoramabahn" Richtung Elterlein - Scheibenberg.  Auch sie fiel schon 1947 der Reparation zum Opfer (bis Elterlein), auf der teuren Trasse befanden sich mehrere spektakuläre Viadukte, deren Reste bis heute unbedingte Reise- und Wanderziele sind !! 

Zwönitz, vorne stillliegend von Chemnitz Süd
(dahinter bedient Chemnitz - Aue)
Affalter:  musterhafter Damm Hier ein Brückenpfeiler
Fuchsbrunnbachviadukt 
richtige Ruine (2008)
Mitten im Wald, zunehmend schwer fotografierbar... ...gewaltig bis heute, leider.... ...ohne ein Aussichtsweg (je 2008)
Kuttenbach, der Viadukt nur... ...als zwei Widerlager Trasse nahe Bernsbach (je 2008)
Oswaldbach, Pfeiler Widerlager des Viaduktes; der Trassendamm gewaltig, mit Zwangsschienen (2016) Unweit nurmehr Widerlager (2015)
Bei Elterlein die Reste des Schwarzbachviaduktes... ...noch mit Geländer, Stützschiene; nahebei.... ...ein Widerlager eines Durchlasses (je 2016)

Wenden wir uns nach Norden, dem ehemaligen Thumer Schmalspurbahnnetz zu.  Viele Hinweistafeln an Relikten und als Höhepunkt eine kleine Ausstellung im alten Bahnhofsbereich Geyer:

Wieder verführt: Trassenbefahrung zum... ...Greifenbachtalviaduktrest Informativ (je 2009)
Geyer, Bahnhofsbereich als Museum.... ...mit allem was dazugehört (je 2008)


Abstecher Tschechische Republik

Unweit südlich könnte man bei Oberwiesenthal einen kurzen Blick nach Tschechien riskieren; wenige Kilometer "landeinwärts" im Tal hat die schöne Kleinstadt Jáchymov (das ehemalige St.Joachimsthal) bemerkenswerte Relikte der einstigen Stichbahn von Schlackenwerth (heute Ostrov) vorzuweisen.  Am besten um den letzten Kreisverkehr Richtung Karlsbad parken, die Trasse befindet sich knapp östlich der Fernstraße hoch oben im Wald.

Gemauerter Durchlass Alte Trasse mit Kilometerstein 6,6 Geschändeter Denkstein am Tunnel-Nordportal

Bei Loket (früher Elbogen, pittoresker Burgenort) eine alte Bahn (eröffnet zu k.k.Österreich-Ungarn-Zeiten !) mit Tunnels, ganz kurzer hektischer Blick (Trasse war betrieben 1901 bis 1997, somit unter Regie von kkStB, DR und ČSD):

Über Brücken in... ...verwucherte Tunnels (je 2014)

 

Zurück in Sachsen sollte dem Zughotel in Wolkenstein ein Besuch abgestattet werden; Übernachtungen in originalen Schlafwagen-Abteilen sind möglich und nicht überteuert.  Die vorbeiführende Regionalstrecke nach Annaberg-Buchholz sowie die B101/171 steuern aber Lärm bei.  Zuvor könnte die ehemalige kurze Pöhlbachtalbahn Wiesenbad - Königswalde "mitgenommen" werden; allerdings scheint nur ein kleines Stück bis zur Papierfabrik in Plattenthal bis in jüngere Zeit bedient worden zu sein sodass zumindest der eilige Autofahrer hauptsächlich die Gleise an einem pittoresken Privathaus bemerken wird (rechts).

Reste der nur 8 km langen Industriebahn (betrieben 1923 / 28 bis 1951 / 71 - "innere" Jahresangaben gültig für das Stück "oberhalb" Geyersdorf:

 

Brückle über den Pöhlbach und... ...Gleise 2016 Geyersdorf Widerlager 2015

Von der nach wie vor bedienten Zschopautalbahn zweigte in Wilischthal einst eine Schmalspurbahn ins gleichnamige Tal ab;  das noch sehr lange befahrene Anschlussgleis zu einer Papierfabrik hinterließ bis zum heutigen Tage einige fotografierenswerte Reste:

2003: Alte Schmalspurbrücke über die Zschopau Wilischthal EG, Schmalspurseite

Bisschen gen Osten "ausgeholt", schon sind wir auf den Höhen Marienbergs. Diese Große Kreisstadt beherbergt noch immer Militär (Erzgebirgskaserne) und ist wichtige Durchgangsstation, da unweit der niedrigste (Reitzenhainer) Pass (ca. 780m ü NN) übers Gebirge verläuft.  So war noch im 19.Jahrhundert eine durchgehende Bahnstrecke Chemnitz - Prag (über Pockau, Marienberg, Komotau) erbaut worden (1875); der grenzüberschreitende Verkehr ruht seit dem 2.Weltkrieg, die Abschnitte stellen sich heute wie folgt dar:

 km   Betriebsstelle  Pv bis    Gv bis    Zustand  

0

 Flöha

2013

Militär

Gleise

27

 Pockau-Lengefeld  

39 

 Marienberg
   Marienberg

1978

1994

Radweg

56

 Reitzenhain

58

 Reitzenhain (CZ)

1972

1972

Wüstung

70

 Krima-Neundorf (CZ)  
   Krima-Neundorf

Verkehr v/n
Weipert (CZ)

Gleise

93

 Komotau (CZ)

 

Marienberg-Gelobtland, 2013 fand der ... ...Gleisabbau statt
Reitzenhain, Straßenseite (dies ist die B171) ...Gleisseite 2014
Tschechien: allerbeste Radwege und spektakuläre... ...Brückenreste bei St.Sebastiansberg (je 2013)

Wir folgen hier nicht der Strecke in Tschechien, sondern folgen dem Kamm nordwärts um eine weitere grenznahe Erzgebirgsbahn aufzusuchen:
Pockau-Lengefeld - Neuhausen. Diese Nebenbahn war 1895 eröffnet worden; Güterverkehr oberhalb Grünthal endete 1994, der Personenverkehr aufgrund Streckenzustands 2001.  Zwar wird Olbernhau seit 2005 (von Chemnitz) wieder im Personenverkehr angefahren, östlich davon kann zwar seit 2010 wieder gefahren werden, jedoch ist die derzeitige (2016) Ausschreibung Hinweis auf ein endgültiges Ende...

2008: Ohne Verkehr (Grünthal) Heidersdorf, km 18
Seiffen... ...und Neuhausen (je 2008)

 


Abstecher Grenzgebiet bei Olbernhau-Grünthal

Die kurze Schweinitztalbahn "erfordert" einen grenzberührenden Abstecher, da die Trasse im Raum Brandov über tschechisches Staatsgebiet verlief.  Eröffnet 1927, betrieben bis 1969, dabei nach dem 2.Weltkrieg ohne Halt in Tschechien, zuletzt sogar torgesichertes "ausländisches" Segment.  Kurz nach der Abzweigstelle Neuschönberg zwei Brückchen, darunter die zweibogige Grenzbrücke über die Flöha, auf dem oberen sächsischen Abschnitt der teilabgebaute Viadukt Oberlochmühle.

Abzweig bei Oberneuschönberg (Hp ganz woanders!) Brückle noch in Sachsen, nurmehr auf einer Seite...
...mit Geländer; es folgt die Grenzbrücke über die... ...Flöha - drüben ist Tschechien

Nach dem ehem. Hp Brandau (Ort in Tschechien) ist wieder Sachsen erreicht, es folgen Trassenrelikte:

Oberlochmühle mit dem... ...teildemontierten Viadukt (je 2008)

Eine angedachte Verlängerung über Katharinaberg nach Wiesa-Oberleutensdorf (gelegen an der "Teplitzer Semmeringbahn" Richtung Moldau kam nicht zustande, man nutzt also heute hier Mountainbike oder PKW mit robuster Federung.  

Wieder einige Kilometer nordostwärts dem Gebirge (und dem Kamm, der Grenze) folgen, schon gibts das nächste Grenzensemble:  man kann bis heute von Freiberg nach Holzhau reisen (schon seit 1876 !), die weitere Strecke nach Neurehefeld - Moldau (dort weiter bis Brüx) war auch bereits 1886 in Betrieb genommen worden, es stellte sich reger Güterverkehr ein.  Schicksal: zum Ende des 2.Weltkriegs an (neuer) Grenze unterbrochen, Güterverkehr bis Neurehefeld bis ca. 1952 - seitdem hier weitenteils Trassenwüstung.  Die Bahn Most - Moldava mit aufwändigen Dämmen und zwei Tunnels steht unter Denkmalschutz, sieht aber nurmehr einen Saisonverkehr. 

Holzhau, 2008 ging die Uhr, das Gebäude "zu verk." Nahebei der Prellbock Bei Teichhaus ein Brückenrest
Hermsdorf-Rehefeld, Wasserkran und Bahnhof 2008 Blick von Grenzbrücke zur Wüstung (2014) Blick von der Trasse 2008
Blick auf den Endbahnhof Moldava (2008)

Der rege Güterverkehr (u.a. Bergbau, Kalkabbau, Kohleanfuhr) hatte noch Ende des 19.Jh. zu konkreten Planungen geführt, die Strecke bei Hermsdorf-Rehefeld mittels einer schmalspurigen Verbindungsbahn mit der Weißeritztalbahn bei Schmiedeberg zu verbinden - tatsächlich führte der Bau in den Jahren 1921 - 1923, insbesondere aber das Scheitern zu jener berühmten unvollendeten Pöbeltalbahn.  Im Jahre 2008 dem Autor noch kaum bekannt, konnte ein ortskundiger Bratwurstverkäufer wertvolle Hinweise zu den Relikten geben sodass schon da erste Fotos gelangen:

Widerlagerpärchen... ....massive Stützmauer....
...Widerlager über Straße.... ...und einsames Widerlager im Wald (je 2008)

Was nun? In freudiger Erwartung hinein in eine der schönsten Städte der Erde? Architektur und Kultur genießen, dazu einen Meissner Bacchus oder ein Eibauer Dunkel? Nein, dies später, auf dem Weg in die Lausitz übers Elbsandsteingebirge...  (i.V.)

Die 750mm-Nebenbahn Klingenberg-Colmnitz -  Frauenstein existierte zwischen 1898 und 1971.
Heute erinnert in der Kleinstadt (neben der großartigen Burgruine) das alte Bahnhofsgebäude an die Eisenbahnzeiten; an der Trasse, die nur teils ein Wanderweg ist, befinden sich daneben typische kleine Haltestellenhäuschen.
Talsperre Malter mit Strandbädern und Blicken zum Plandampfverkehr (Freital - Kipsdorf)

Besser: kleine Abkühlung in der Talsperre Malter mit Blick auf den Plandampfverkehr übers See-Viadukt, sodann Rückreise über Brückenruinen (zB Naundorf, Himmelsfürst oder versunken in der Talsperre Klingenberg) zum Toprelikt Hetzdorfer Viadukt. Diese gewaltige mehrbogige Steinbrücke über dem Flöhatal trug die Hauptbahn Chemnitz - Dresden und ist heute ein wunderbarer Aussichts-Spazierweg. Besagte Trasse wurde wegen Bauwerksschäden durch eine 2km lange Neubaustrecke ersetzt: bemerkenswert durch Beschluss und Baubeginn zu DDR-Zeiten (1986/87), Fertigstellung weit nach der Wende und Einheit (1992) ! Auf der alten Trasse fand man noch alte Bahnwärterhäuschen, eine Wegüberführung, unter dem Bauwerk den alten Bahnhof Hetzdorf (einstige Fernnebenbahn Chemnitz-Prag), der auch Ausgangspunkt der 750mm-Bahn nach Großwaltersdorf war.
1893 bis Eppendorf eröffnet, fertiggestellt 1916, in diesem Abschnitt 1951 wieder stillgelegt, war 1967 dann gänzlich Schluss; Brückenpfeiler und -widerlager über die Flüsschen Flöha und Lößnitz zeugen von dieser kurzlebigen Bahn.

Wegbrücke über alter Hauptbahntrasse Hetzdorf, unten und oben exBahn; Erinnerung an die... ...Schmalspurbahn (Lokschuppen)
...einst Flöha überbrückend.... ...und einsames Widerlager im Wald (je 2008)

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