Thüringer Wald.  Die Mitte.

Suhl - Schleusingen (Friedbergbahn, ex KBS 568)
Die zuletzt steilste Adhäsionsstrecke der DB AG mit fast 67 Promille hat mit der dreispurigen B247 sowie zusätzlich der A73 (ab 2005) unbesiegbare Konkurrenz. Gerne erinnert man sich der 86 Betriebsjahre - und pilgert zukünftig zu den Großbaustellen...

Suhl-Sehmar:  Durchlass am zukünftigen Autobahnzubringer
wohl mit wenig Zukunft... (2005)
...oben letzte Weiche und Prellbock (2006)
Suhl-Neundorf  (2001)
An Brücke neuerdings Denktafel
1997, kurz nach Stillegung noch als Bahn erkennbar
Bei km 2,6
Wald mit unbändiger Kraft (2002)
2003: Strecke einfach überschüttet, da direkt links
die A73 Form annimmt und Brücke zu verlängern ist
Suhl-Friedberg 2002
Während links der Wald Besitz von der Bahn ergreift,
wird er rechts gerodet für die zukünftige A73
2005:
Zwei Generationen Verkehrswege
Massives aber abgeklemmtes Anschlussgleis
zu einem Umspannwerk am ehem.Hp Friedberg (2005)
Romantik im Verfall Waldweiche (je 2006)
2006:  Wanderweg mit schönem Durchlass oben Waldtrasse am km 6
Hirschbach (2005)
Guter Trassenzustand, oben links
"droht" aber schon die mächtige A73-Talbrücke
Erlau
Wiesengleis am km 11,6
Das Bahnhofsgebäude Erlau privat (Hühnerzucht) Schleusingen-St.Kilian
Schornsteine sind temporäre Bauruine A73-Talbrücke (je 2005)

 

Schleusingen - Ilmenau
Rennsteig - Frauenwald (LAURA)
Eine der drei Gebirgsquerungen mit dem Spitzkehrenbhf Rennsteig (747m ü. NN).  Regelmäßig befahren wird die Strecke von Museumszügen, aber auch die Holzabfuhr ist ein Standbein der privaten Rennsteigbahn-AG geworden.  Reliktisch von mäßigem Interesse die einstige Stichbahn nach Frauenwald, weil großteils Wanderweg.  Jedoch ist das Gelände des Verknüpfungsbahnhofs immer einen Besuch wert - 2007 fand rege Bautätigkeit (Museumskomplex) statt.

Schleusingen 2007: Scheinbare Betriebsamkeit, tatsächlich vielfach v=0 (Schmiedefeld)
Bf Rennsteig 1998:
Betrieb wegen Abschiedsfotografen
dito 2007: links Ende der Spitzkehre,
rechts Beginn der Kleinbahntrasse
1998: Einschnitt des Agl zur Nutzungszeit
als Militärobjekt (später Ferienheim, heute Ruine)

 

Damm und Entwässerungsgraben nun für einen... ...echten Nutzweg (nahe Regierungsbunker) Allzunah - Hinweise (2007)

 

Ilmenau - Großbreitenbach
Die marode Betonbrücke in Gehren war Haupteinstellungsgrund;  Gehren selbst war in den Anfangsjahren Spitzkehre mit einer anderen Weiterführung im Ortsgebiet.  Obwohl im Gespräch einer Teilrenaissance, fanden sich über die stillgelegten Jahre eine Reihe attraktiver Wüstungsstücke mit Gleisresten, verfallenden Bahnhöfen und unsichtbaren Bahnübergängen; um Möhrenbach kann man aber auch einen Bahntrassen-Rad-/Wanderweg genießen:

Ilmenau, alte Ilmbrücke... ...optisch ein Hööhepunkt Grenzhammer - Reste eines Haltepunktes
An Teilverfallenem vorbei nach ...Langewiesen, ehem. Anschlussgleise,... ...tatsächlich Schienen- und Laderampenreste
Der neue Bahnhof... ...und der alte, je 2007 Langewiesen 2003: vorne rostende Schienen,
dahinter Baustelle NBS Erfurt-Nürnberg (Ilmtalbrücke) 
2007 endlich Brücken-Baubeginn,... ...die Schottertrasse neben einem Radweg
1997:  überwuchernde Gleisfläche... ...und Empfangsgebäude von Gehren...
...2007 die Straßenseite
1997 die marode Betonbrücke Gehren,... ...2007 keine Gleise, ...aber Signalruine (Blick zurück)
2008: Bahnbrücke bei Jesuborn... ...und Damm Richtung "Gebirge"

Die alte Führung der Trasse Gehren (Spitzkehre) - südöstliche Richtung war 2007 noch deutlich im Gelände auszumachen, mit der Krönung einer kleinen Bachbrücke, freilich akut einsturzbedroht.  Damit sind hier zwei Trassenwüstungen unterschiedlicher Stillliegungsdauer besuchbar:

2003:  Bahnübergang bereits beseitigt;  links markieren
Birken die uralte Führung zur damaligen Spitzkehre Gehren
2007 ohne Schienenreste,... ...aber Abbauspuren
Damm am Ortsrand
Brückenruine sehr marode, je 2007

 

In Hangrandlage am alten Hp... ...Möhrenbach mit Schienenrest Neustadt-Gillersdorf, wüste Bahnhofsfläche
Durch Wald nach... ...Großbreitenbach

Fast erreicht, es grüßt das Gewerbegebiet

Großbreitenbach 2002: letzte Zeugnisse der Eisenbahnhistorie

 

Ilmenau - einstiger Hochtechnologiestandort DDR
Eigentlich prosperiert die Universitätsstadt, ihre Verkehrsanbindung ist mit der A71 nochmals gesteigert worden, neue Gewerbegebiete sind am Wachsen. Und dennoch: die Gleise zu den nordöstlich gelegenen Industrieflächen liegen überwuchernd brach, ja sind einstige DDR-Vorzeige-Bürogebäude im Verfall.  Und die Ausfallstraße NO (einstige F87) zeigt sich in der Agl-Überbrückung vollständig "realsozialismus-original", zB mit den berüchtigten Betonplanken und Brückenquerschnitten...

Ehem. Rangierbf,... ...unter alter F4-Brücke (oben orig-DDR-Fernstr) ...an neuen Firmenruinen vorbei (2008)

 

 

Zu den Strecken im Einzelnen:

Region Nordwest  (Bad Salzungen / Eisenach / Georgenthal / Schmalkalden)
Region Mitte  (Plaue / Ilmenau / Schleusingen / Suhl)
Region Südost  (Rudolstadt / Ziegenrück / Eisfeld / Lehesten / Lauscha)

 

 

Jede (Mit-) Haftung für Fehler oder Inhalte externer Seiten ist ausgeschlossen.
Hinweise, Kritiken, Bildangebote und -anfragen willkommen per  email