Themen

Der Mensch ist nicht zum Konsum geboren.
Der Mensch ist gemacht für Kommunikation und Forschung.

Auch wer -wie die meisten-  nicht über ein eigenes Institut verfügt oder nicht hauptberuflich in einer Forschungseinrichtung tätig ist, so ist doch nahezu jeder auf seine Art ein Erforscher.

Das weltweite Internet hat - auch ohne die gefährlichen und datensammlungswütigen sozialen Netzwerke -  zu einer ganz neuen Art der Wissenserweiterung und dem Austausch von Themen geführt;  neben wertvollen Tipps zu Reparaturen von Automobilen oder Haushaltgeräten, der Foren zu Aktualisierung/ Erweiterung elektronischer Geräte führt die größere Transparenz von Marktpreisen zu einem hochwillkommenen finanziellen Spielraum für auch kurioseste Themen und Hobbyforschungen. 

Sind es moderne Schnitzeljagden (Geocaching seit GPS-Zeiten), bezahlbare Fotosafaries in ganz nahegelegenen morbiden Landschaften (lost places, urban exploring), die zu einer Vielzahl interessanter privater Webseiten geführt haben, so ist dennoch nicht selten die eine oder andere Forschungslücke zu entdecken, die sich nach und nach durch den Einsatz mehr oder weniger professioneller Entdecker schließt:

Ein Grundrisslexikon bedeutender Burgen ist erst durch den Architekturprofessor Friedrich Wilhelm Krahe 1992 entstanden

Eine Zusammenfassung aller Burgruinen und Burgstätten in den Ländern Hessen und Thüringen haben Heimatforscher in zwei Bänden erst Anfang der 1990er vorgelegt.

Besonders anziehend, besonders stimmungsvoll, besonders eindrücklich, dennoch in einer gegenüber der Burg begrenzteren Zahl:
die Kirchen- oder Klosterruine.

Zusammenfassende Darstellungen von Kirchen als Gebäude sind recht selten;  so findet sich mancher Band, einen Landkreis in seiner Vielfalt der Kirchengebäude vorstellend (Rhön-Grabfeld), manches Werk, das sich der Bauzeit her nähert (Romanik in Sachsen-Anhalt) oder des Bautypus im Speziellen (Feldsteinkirchen der Altmark) widmet, natürlich auch Bildbände, Kathedralen, Dome zusammenfassend.  Über Orden und deren Bauten (Zisterzienser in Europa) existieren auch prächtige Bücher - das große neue Klösterlexikon des Herder-Verlages erfüllte erst im dritten Jahrtausend ein wohl doch erkanntes Desiderat.

Aufgrund glücklicher Reiseumstände, einer perfekten Kartensammlung analog und digital und einer leidlichen Fotoleidenschaft und -fähigkeit, soll nun also eine Lücke geschlossen werden und zumindest der Versuch unternommen werden, nahezu alle Kirchen-, Kapellen-, Klosterruinen auf deutschem Boden zu erfassen und in einen Atlas zu fassen.

Mehr hierzu auf der Seite

kirchenruinenatlas.de

Dieses Projekt wird noch viele Jahre benötigen.

 

baureihe201.de

Aus der Familienflotte stachen zwei Automobile heraus, mit denen insgesamt über 700.000km sicher, tiefenentspannt
und vor allem sehr wirtschaftlich zurückgelegt wurden.  Klar, dass man da zum datensammelnden Fan werden muss...

 

verkehrsrelikte.de

In den idyllischsten Winkeln Europas finden sich Bauwerke, die in keinem Führer erscheinen, zu denen kein Schild weist.
Sie sind es wert, dokumentiert zu werden und immer einen Umweg, eine Reise wert. 

 

Das Leben ist zu kurz für schlechten Alkohol,
aber auch zu lang, um nur asketisch zu leben.

Wer das Glück hatte, in Franken aufzuwachsen und das aktuelle Glück, sehr häufig in Bayern zu weilen, ist auf der immerwährenden Suche nach dem perfekten Bier.  Da sich Zeiten, Gelegenheiten und Stimmungen, auch Geschmäcker verändern, wird diese Suche eine Konstante bleiben...

Verkostung ist Arbeit und Vergnügen - meistens.

 

Cocktails sind seit den 1990ern wieder mehr in Mode gekommen.  Charles Schumann, Barbesitzer aus München, hat mit seinem Buch "American Bar", seiner Warenkunde und Philosophie, sicher Maßstäbe gesetzt - Prämisse sollte immer sein, eher weniger, dafür nur beste Zutaten zu verwenden;  die besten Cocktails und Klassiker kommen oft mit drei Zutaten aus.   Natürlich muss für einen Sidecar nicht ein Jahrgangs-XO versenkt werden, aber unbehandelte Biozitronen sind ein absolutes Muss; daneben gibt es für Campari Bitter, Bénédictine D.O.M. oder Noilly Prat schlicht keine Generika / Derivate.   Klaus Stephan Rainer, Besitzer der Goldenen Bar (München, Haus der Kunst), postuliert für jede gehobene Bar die Kreation eines "signature Martini".

 

Eigene Kreationen

Escape  (Mike, 1996)
4cl Wodka (Smirnoff), 4cl Limettensaft, 2cl TripleSec und ein Dash Bächleputzerlikör (VOM FASS, Freiburg) auf Eiswürfeln kräftig shaken und in eine spitze Cocktailschale abseihen.

Window  (Marc, 2016)
8cl Gordon's Dry Gin, 3cl Martini Rosato, 2 Dash OrangeBitter im Rührglas auf Eiswürfeln verrühren, in Martinischale abseihen.
Aus der Not geboren (als mal Cinzano Bianco fehlte), wegen des feinen hellgold.-bronzenen, herb-sweeten Ergebnisses festgehalten.

Apriscar (Marc, 2017)
6cl Bourbon (Maker's Mark), 3cl ApricotBrandy (Bols), 3cl Zitronensaft auf Eiswürfeln shaken und in eine spitze Cocktailschale abseihen.
Entfernt mit dem Sidecar verwandt, jedoch rauchiger und weniger säuerlich wirkend.

Rose (Black)  (Marc, 2018)
4cl Black Forest Dry Gin, 2 cl Martini extra dry, 2 cl ApricotBrandy, 1cl Kirschwasser, 2 Dash Zitronensaft, 1 Dash Grenadine im Shaker auf Eiswürfeln kurz, aber kräftig schütteln, in Cocktailschale abseihen und mit zwei Cocktailkirschen auf Cocktailspieß servieren.
Vom "Rose" gibt es unzählige, sehr unterschiedliche Varianten, die mitunter in "French" und "English" unterteilt werden.
Dies ist eine "Schwarzwälder" Variante, bei der auch ein Gin mit Zitronennote (z.B. Tanqueray Rangpur) verwendet werden kann.


 

Stand: April 2018  

 

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